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DigitalPakt Schule: Hemsbach erhält 111.700 Euro für die Grundschulen

Schulverband kann mit 463.400 Euro rechnen

Hemsbach/Stuttgart. Diese Nachricht vernahm man wohl im Rathaus: Das Kultusministerium Baden-Württemberg stellt im Rahmen des „DigitalPakts Schule“ der Stadt Hemsbach für den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Grundschulen ein Förderbudget in Höhe von 111.700 Euro zur Verfügung. Der Schulverband Nördliche Badische Bergstraße erhält 463.400 Euro, um die weiterführenden Schulen fit für die digitale Zukunft zu machen.

Es ist unbestritten: Die Digitalisierung prägt und verändert zunehmend unsere Gesellschaft, unser Leben und unser Arbeiten. Junge Menschen müssen entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um gewappnet in der digitalen Welt zurechtzukommen und sicher in ihr agieren zu können. Welcher Ort wäre besser dafür geeignet als die Schule, um den richtigen Umgang mit digitalen Medien zu erlernen?

Natürlich müssen die Schulen hierfür auch entsprechend ausgestattet sein. Deshalb hat Bundesregierung im März den „DigitalPakt Schule“ beschlossen. Gleichzeitig stellt der Bund über eine Gesamtlaufzeit von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, um die digitale Infrastruktur der Schulen zu verbessern. Auf Baden-Württemberg entfallen rund 650 Millionen Euro, die das Land auf Basis der Schülerzahlen des Schuljahrs 2018/19 aufgeteilt und für die jeweiligen Schulträger reserviert hat.

Was wird gefördert?

Gefördert werden beispielsweise der Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, lokale schulische Server, schulisches WLAN, die Anschaffung von Anzeige- und Interaktionsgeräten – insbesondere Displays und interaktive Tafeln – sowie digitaler Arbeitsgeräte und mobiler Endgeräte wie Laptops, Notebooks und Tablets. Auch begleitende Maßnahmen wie Planung, Beschaffung, Entwicklung, Aufbau und Inbetriebnahme fallen unter die förderfähigen Maßnahmen.

Für die Hemsbacher Grundschulen werden dafür 111.700 Euro zur Verfügung gestellt, für den Schulverband Nördliche Badische Bergstraße wird ein Budget von 463.400 Euro bereitgehalten. Um die Gelder zu bekommen, muss der Schulträger einen Eigenanteil von 20 Prozent der förderfähigen Kosten erbringen. Im Falle der Grundschulen bedeutet das, dass Hemsbach mindestens 134.040 Euro in die Digitalisierung investieren muss.

Und an die Vergabe der Gelder sind weitere Bedingungen geknüpft: So muss der Schulträger beispielsweise bestätigen, dass der IT-Support gesichert ist. Weiterhin muss ein Medienentwicklungsplan vorgelegt werden, der eine Bestandsaufnahme der bestehenden und benötigten Ausstattung, ein technisch-pädagogisch sinnvolles Einsatzkonzept und eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte enthält. Genau diese Schritte hat die Stadtverwaltung bereits für die Goetheschule eingeleitet.

„Ich freue mich, dass in Sachen Digitalisierung weiter Bewegung in unsere Schullandschaft kommt und dies finanziell auch entsprechend unterstützt wird“, begrüßt Bürgermeister Jürgen Kirchner den „digitalen Schulterschluss“ von Bund, Land und Kommunen. „Jetzt können wir auch in Hemsbach tatkräftig den Weg in die digitale Zukunft weitergehen.“

  • SVNBB

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