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Kirchner hofft auf Sonderförderung für neues Schulzentrum

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg hat Bürgermeister Jürgen Kirchner im Hemsbacher Rathaus zu einem gemeinsamen Gespräch besucht.

Seit Oktober vertritt er den Wahlkreis Rhein-Neckar in Berlin. Als Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges
Lernen der FDP-Bundestagsfraktion setzt sich der 32-jährige Unternehmensberater für bessere
Aufstiegschancen und zeitgemäße Lernbedingungen ein.

Neben dem persönlichen Kennenlernen standen aktuelle Herausforderungen vor Ort im Vordergrund
des Gesprächs. Kirchner berichtete vom geplanten Neubau des Schulzentrums durch den
Schulverband NBB in Hemsbach. Gemeinsam mit Laudenbach und Weinheim soll das Schulzentrum
ab 2023 Gymnasium, Realschule und Gemeinschaftsschule beherbergen, die sich bisher allesamt auf
einem anderen Gelände befinden. Der Neubau nördlich der Berliner Straße wird voraussichtlich 60
Mio. Euro kosten. Dieser sei jedoch notwendig, da sich der aktuelle Standort der drei Schulen auf
einem kontaminierten Gelände befände, erklärte Kirchner, der selbst Vorsitzender des Schulverbands
ist. Aktuell werden die Altlasten des betroffenen Geländes vom Kreisgesundheits- und
Wasserechtsamts untersucht. Die drei Gemeinden erhoffen sich im Rahmen einer Sonderförderung
finanzielle Unterstützung durch das Land. „Ohne Sonderförderung können wir uns den Neubau aber
nicht leisten“, fasste er die Situation zusammen. Der Bildungspolitiker Brandenburg sicherte ihm eine
persönliche Unterstützung zu, um den Schulstandort dauerhaft zu sichern.


Brandenburg erkundigte sich bei dem Gespräch auch nach den örtlichen Auswirkungen des
geplanten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Aktuell laufe die
Betreuung in den Grundschulen über ein Kernzeitmodell an zwei Grundschulen, sowie über eine
Ganztagsgrundschule (Hebelschule), an der ergänzend zur Beschulung zwischen 8-15 Uhr noch eine
kostenpflichtige Randzeitenbetreuung und ein Mittagessen angeboten werden.


Mit der geplanten Dreizügigkeit könne man den geplanten Rechtsanspruch zukünftig abdecken,
berichtete Kirchner dem Abgeordneten. Brandenburg freute sich über das Engagement und forderte
eine bessere finanzielle Unterstützung der Gemeinden: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
wollen wir stärken. Die vorgesehen Bundesmittel von gerade einmal 2 Milliarden Euro für den
geplanten Rechtsanspruch wird aber bei Weitem nicht ausreichen. Am Ende werden die Kommunen
drauflegen müssen.“


Zum Abschluss wünschte Bürgermeister Kirchner dem FDP-Politiker eine erfolgreiche Zeit in Berlin.
Brandenburg bedankte sich herzlich für den Austausch und versprach, auch weiterhin das direkte
Gespräch zu suchen und sich für Hemsbach einzusetzen.

  • SVNBB

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